Sehenswertes rund um Hamburg
Eines der berühmsten Wahrzeichen Hamburgs ist der “Michel”, die Hauptkirche St. Michaelis. Auf der Plattform des Kirchturms in mehr als hundert Metern Höhe bietet sich ein sagenhafter Blick über die Stadt und das Umland.

Am Hafen liegt die hundertjährige Speicherstadt, der weltgrößte zusammenhängende Lagerhauskomplex. Dort erwartet den Hamburg-Besucher und die Besucherin eine Idylle, die er wohl kaum in einem Welthafen vermutet hat: Wilhelminische Backsteingotik der Gründerzeit, bizarre Giebel und Türmchen, die sich mit den Schuten in den Fleeten spiegeln. Eine Fleetfahrt mit einer historischen Barkasse ist ein unvergessliches Erlebnis. Die Abfahrt erfolgt meistens bei den Landungsbrücken in St. Pauli.

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Direkt neben der Speicherstadt wird im Moment am futuristischen Projekt der HafenCity gebaut. Die Planung der Siedlung der Zukunft fasziniert natürlich viele Besucher, und dementsprechend werden Rundgänge angeboten, die auch die Baustelle der Elbphilharmonie, das Verlagsgebäude der Spiegel-Gruppe sowie zahlreiche Top-Restaurants passieren.

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LGBT Community
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Das Viertel rund um die Lange Reihe in St. Georg hat sich zum Gay Village entwickelt: Hier befinden sich zahlreiche Cafés und Bars, so dass die Straße eine pulsierende Meile des schwulen und lesbischen Hamburgs geworden ist. Boutiquen und Labelstores, Restaurants, Buchläden und Frisöre ziehen ein buntes Publikum an, viele haben einen Regenbogen im Fenster. In warmen Sommernächten findet die Party auf der Straße statt. St. Georg ist die Heimat der Hamburger Leder- und Fetischszene mit ihren Lokalen und Shops, zudem ist der schwule Infoladen Hein & Fiete im Viertel zuhause.

Das Café Gnosa (Lange Reihe 93) ist einer der traditionsreichsten LGBT-Orte der Stadt und berühmt für die hausgemachten Kuchen. Andere beliebte Bars sind die “Generation Bar” (Lange Reihe 81), “Kity Voo Bar” (Lange Reihe 82) und die “M&V Bar” (Lange Reihe 22). Nur für Lesben ist das “Café Endlich” (Dragonerstall 11) im Stadtzentrum. Das oben erwähnte Kity Voo ist auch beliebt in der lesbischen Community.

Zum Clubbing wird es die meisten wohl nach St. Pauli ziehen. Gay Partys gibt es zum Beispiel in der “Wunderbar” (Talstraße 14), ein charmanter und eher kleiner Klub mit schön kitschiger Atmosphäre, der Charts- und Pop-Musik spielt. Die Wunderbar ist sieben Tage die Woche geöffnet mit Partys am Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag. Sie unsere offizielle Turnierbar: Teilnehmer der IGLFA European Championship bekommen freien Eintritt und reduzierte Getränkepreise mit dem Armband, das Ihr in den Welcome Bags findet.

Andere große LGBT Partys sind “Pink Inc.” und “Electric Circus”, die alle zwei Wochen in wechselnden Locations stattfinden. Am besten, Ihr schnappt Euch eins der Stadtmagazine “Schwulissimo” oder “hinnerk”, die kostenlos in vielen Cafés, Bars und Clubs ausliegen oder checkt deren Terminkalender online (www.schwulissimo.de/regional/hamburg und www.hinnerk.de).

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